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Medaillen für Miriam Welte, Richard Schmidt und Denis Kudla

Erfolgreiche Tage für Sportler vom Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz / Saarland. Silber für den Deutschland-Achter im Rudern mit dem Trierer Richard Schmidt an Bord, Bronze für Bahnradfahrerin Miriam Welte (Kaiserslautern) im Gespann mit Kristina Vogel Teamsprint und Bronze für Ringer Denis Kudla (Schifferstadt).


Miriam Welte mit Trainer Frank Ziegler

Große Freude nach der Bronzefahrt


Toller Erfolg für Miriam Welte: Die Bahnradsportlerin vom 1. FC Kaiserslautern holte sich vier Jahre nach dem Olympiasieg in London erneut eine Medaille. In Rio gab es Bronze im Teamsprint, abermals an der Seite von Kristina Vogel (Erfurt). Es war die erste Medaille für den Bund Deutscher Radfahrer bei den Spielen von Rio. „Ich bin heute die glücklichste Frau der Welt“, sprudelte es aus Miriam Welte, dem Schützling von Trainer Frank Ziegler, heraus. Mit Gold hatte das Duo diesmal sowieso nicht gerechnet, die Hoffnung auf die Medaille aber nie aufgegeben, trotz einiger gesundheitlicher Rückschläge in der Vorbereitung. Der Olympiastützpunkt Rheinland-falz/Saarland freut sich mit über das sehr gute Abschneiden.
Die Olympiasiegerinnen von London 2012 setzten sich im kleinen Finale um Bronze knapp gegen die Australierinnen Anna Meares und Stephanie Morton durch - 0,022 Sekunden betrug ihr Vorsprung. Gold ging erwartungsgemäß an China. Gong Jinjie/Zhong Tianshi bezwangen die russischen Weltmeisterinnen Darja Schmeljowa/Anastassija Woinowa, nachdem sie in der ersten K.o.-Runde ihren Weltrekord von 32,043 auf 31,928 Sekunden verbessert hatten. Miriam Welte und Christina Vogel hatten den Einzug in den Lauf um Gold um 0,482 Sekunden verfehlt.  Die beiden Deutschen starten in Rio auch noch im Keirin.

Deutschland-Achter rettet Silber


Die Männer im Deutschland-Achter hatten sich selbst nicht als klarer Favorit gesehen und leider sollten sie Recht behalten. Das deutsche Ruderboot, sozusagen als Titelverteidiger angetreten, musste sich zum Abschluss der Ruderwettbewerbe von Rio Großbritannien geschlagen geben. Dennoch ein Erfolg.  Bronze ging an die Niederlande. Mit an Bord war der Trierer Richard Schmidt und man konnte der Crew zunächst die Enttäuschung ansehen. Die Männer im so genannten Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) hatten sichtlich alles aus sich rausgeholt, mit einem Schlussspurt noch die starken Niederländer in Schach gehalten, aber den Rückstand zu den Briten von 1,33 Sekunden konnten sie nicht mehr aufholen. Bereits zur Hälfte der Distanz (1000 m) lagen die Briten, die in dieser Bootsklasse so etwas wie Erzrivalen der Deutschen sind, klar vorne (2,45 Sekunden). Dieser Rückstandstand war für den DRV- Achter am Ende eine zu große Hypothek. Das deutsche Boot ruderte in der Besetzung: Maximilian Munski, Malte Jakschik, Andreas Kuffner, Eric Johannesen, Maximilian Reinelt, Felix Drahotta, Richard Schmidt, Hannes Ocik und Steuermann Martin Sauer.

Kudla erringt überraschend Bronze

Großer Jubel bei Denis Kudla, Feierstimmung am Stützpunkt Schifferstadt: Der 21-jährige hat bei den Olympischen Spielen von Rio die Bronzemedaille im griechisch-römischen Stil bis 85 Kilogramm gewonnen. Diesen Erfolg hatten Kudla noch nicht viele zugetraut, sein Talent ist gleichwohl hinlänglich bekannt. „Das ist es, worauf ich zehn Jahre lang hingearbeitet habe", sagte Kudla nach dem Triumph, der auch beim Deutschen Ringerbund nach dem medaillenlosen Abschneiden von London große Freude auslöste. Der Schützling von Markus Scherer, der seit zehn Jahren in Schifferstadt trainiert, zeigte seine  ganze Klasse. So musste er zwar über die Hoffnungsrunde gehen, bezwang aber u.a. den WM-Dritten Habibollah Akhlagi aus dem Iran. Im Kampf um Bronze gegen den Ungarn Victor Lörincz bewies der Junioren-Weltmeister von 2011 seine Nervenstärke, erhielt die entscheidende Wertung 24 Sekunden vor Schluss. Kudla lag anschließend ausgepumpt, aber jubelnd  am Boden, Michael Carl, der Bundestrainer für den griechisch-römischen Stil, warf sich auf ihn. Glückwunsch an Denis Kudla auch vom Olympiastützpunt Rheinland-Pfalz / Saarland.

13.08.2016 |
 

 
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